5 Tipps für perfekte grüne Smoothies aus dem eigenen Mixer

5 Tipps für perfekte grüne Smoothies aus dem eigenen Mixer

Die Zubereitung grüner Smoothies ist ganz leicht. Wer es ausprobieren möchte, sollte nicht zögern, sondern Smoothie-Zutaten kaufen und im Mixer pürieren. In wenigen Minuten ist eine Speise zubereitet, die nicht nur lecker schmeckt, sondern auch viele Nährstoffe bereitstellt.

Andererseits sind mehrere Dinge zu berücksichtigen, um den perfekten Smoothie zu machen. Ob grüner Smoothie oder Frucht-Smoothie, bei der Zubereitung kommt es auf die Details an. Nachfolgend haben wir fünf praktische Tipps zusammengestellt, mit denen Smoothie-Rezepte besser gelingen.

Zutaten für grüne Smoothies

Weniger Zutaten sind mehr

Die meisten Anfänger meinen, dass die Verwendung vieler Zutaten zum besseren Smoothie führt. Sie kaufen verschiedene Sorten Obst und Blattgemüse ein, um diese zu mixen. Später folgt die Enttäuschung, weil die erhoffte Geschmacksexplosion auf dem Gaumen ausbleibt.

Das Problem sind die vielen unterschiedlichen Geschmackstoffe und Aromen. Damit ein grüner Smoothie richtig lecker schmeckt und die einzelnen Aromen bestens zur Geltung kommen, empfehlen sich wenige Zutaten. Viele gute Frucht-Smoothie Rezepte kommen mit zwei bis vier Zutaten aus. Rezepte für grüne Smoothies sehen oft drei bis fünf Zutaten vor.

Natürlich gibt es auch leckere grüne Smoothies, die mehr verschiedene Zutaten beinhalten. Doch gerade Anfänger sind gut damit beraten, erst einmal mit wenigen Zutaten zu starten. Die fertigen Smoothies schmecken meist besser. Gleichzeitig wird schneller ein Gefühl dafür entwickelt, wie die einzelnen Geschmackstoffe und Aromen im Zusammenspiel wirken.

Bio-Lebensmittel für grüne Smoothies verwenden

Traurig aber wahr: Im Handel finden wir überwiegend Obst und Gemüse, das erheblich mit Pestiziden belastet ist. Zwar mögen die Bauern alle geltenden Grenzwerte einhalten, dennoch sind wir skeptisch. Auch kleine Mengen müssen nicht unbedenklich sein und außerdem werden oft ganz viele Pestizide nacheinander gespritzt.

Der einzig sichere Grenzwert in Sachen Pestizidbelastung liegt unserer Meinung nach bei Null! Deshalb raten wir allen gesundheitsbewussten Menschen dazu, ihre Smoothies grundsätzlich auf Basis von Bio-Zutaten zu mixen. Obst und Gemüse in Bio-Qualität mögen zwar mehr kosten, die doch Gesundheit sollte es einem wert sein.

Ebenso bietet es sich an, Wildkräuter in der freien Natur (dort wo es erlaubt ist) oder im Garten zu ernten. Wildkräuter, wie z.B. Brennnessel, Löwenzahn oder Giersch, stellen mit ihrem Chlorophyll viele Nährstoffe bereit. Die Bio-Qualität ist auch gewährleistet.

Zubereitung im Hochleistungsmixer

Zum Pürieren der Smoothie-Zutaten sollte ein starker Mixer zur Verfügung stehen. Prinzipiell können Anfänger mit einem simplen Küchenmixer starten, doch ein echter Hochleistungsmixer ist eindeutig von Vorteil. Hochleistungsmixer zerkleinern die Zutaten besser und tragen zum Erhalt der Nährstoffe bei. Dank kürzerer Mixdauer wird die Oxidation vom Mixgut verringert, ebenso wie eine mögliche Erwärmung im Mixbehälter.

Außerdem halten einfache Küchenmixer der Belastung oft nicht lange Stand. Auch wenn „nur“ grünes Blattgemüse gemixt wird, ist die Belastung für den Mixer nicht zu unterschätzen. Hohe Widerstände verlangen dem Motor einiges ab. Meist ist es nur eine Frage der Zeit, bis der Mixer beschädigt ist.

Die Hochleistungsgeräte von Vitamix spielen hingegen in einer anderen Liga. Sie sind viel belastbarer und bereiten grüne Smoothies sowie andere Speisen selbst nach vielen Jahren immer noch zuverlässig zu – selbst wenn sich die Küchengeräte täglich im Einsatz befinden. Wer einen vielfach bewährte Klassiker sucht, trifft mit dem Vitamix TNC 5200 eine hervorragende Wahl. Sofern es das Budget zulässt, raten wir zum Vitamix Pro 300.

Mixgut im Hochleistungsmixer

Grünen Smoothie frisch genießen

Kaum sind die Zutaten püriert, sollte der grüne Smoothie auch schon genossen werden. Je später der Verzehr erfolgt, desto mehr Zeit bleibt dem Mixgut, um zu oxidieren. Allerdings ist eine Oxidation nicht gut, sie kann den Gehalt an Nährstoffen spürbar verringern. Außerdem sollte das Mixgut unmittelbar vom Mixbehälter in Gläser umgefüllt werden, damit es sich nicht erwärmt. Dies kann wiederum schnell passieren, weil sich die Klingen beim Mixen erwärmen. Wärme ist wiederum unerwünscht, da auch sie Nährstoffe zerstören und den Geschmack vom Smoothie trüben kann.

Fertiger Smoothie im Behälter des Vitamix Pro 750

Variation der Smoothie-Rezepte

Oft stellen wir fest, dass Menschen überwiegend dieselben Smoothie-Rezepte umsetzen. Doch gerade wenn der Smoothie-Genuss täglich erfolgt, ist Abwechslung gefragt. Zum einen wird dadurch das Spektrum der verfügbaren Vitamine, Mineralstoffe sowie weiterer Nährstoffe erweitert. Zum anderen gibt es Zutaten, die relativ hohe Konzentrationen an Oxalsäure oder Phosphor enthalten. Dies muss zwar nicht schlimm sein, jedoch ist nicht verkehrt, die Aufnahme solcher Bestandteile durch Variation der Zutaten zu verringern.

Bonus-Tipp: eigene grüne Smoothies Rezepte entwickeln

Inzwischen gibt es zahlreiche Rezeptbücher für grüne Smoothies. Hinzu kommen unzählige Smoothie-Rezepte aus dem Internet. Doch auch eigene Rezeptideen lassen sich leicht umsetzen. Anfänger sollten lediglich die 40 zu 60 Regel beherzigen, d.h. 40 Prozent grünes Blattgemüse auf 60 Prozent Obst verarbeiten. Basis ist nicht das Gewicht der Zutaten, sondern deren Volumen. Dieses Mengenverhältnis verspricht einen ausgewogenen Geschmack, bei dem das Gemüse nicht zu sehr dominiert. Wer sich erst einmal an das viele Chlorophyll gewöhnt hat, kann den Anteil an Blattgemüse gerne erhöhen.

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